Spiel-dich-schön

30. September 2008

wirtschaftliche Macht - Das große Spiel

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 15:04

spielhon wieder ein naja. Im Kapitalismus, je ungezügelter umso mehr,
> bilden sich sehr schnell Monopole oder oligarchische Strukturen
> heraus. In der Praxis sowieso, aber auch in der Theorie. Also ich
> bezweifle sehr, ob die Eigentumsstruktur im Kapitalismus wesentlich
> vielfältiger ist und ob dieser schneller reagieren kann. Auf seine
> inneren Feinde hat der Kommunismus ja auch sehr schnell reagiert, nur
> in ideologischen Fragen war er sehr starr. Das gleiche trifft meines
> Erachtens auch auf den Kommunismus zu.
>
> Zur Eigentümer-Struktur: 70% des Außenhandels der USA laufen
> *innerhalb* großer US-Konzerne ab. (zB: Ford schickt Getriebeteile
> zum Zusammenbau nach Mexiko und wieder zurück.) Diese Riesen Konzerne
> (global Players als Euphemismus) bewegen sich mit ihrem
> Wirtschaftsvolumen in der selben(!) Größenordnungen wie die
> ehemaligen Planwirtschaften Osteuropas. Ich frage mich also, warum
> soll der Kapitalismus vielfältiger oder flexibler sein, wenn er die
> selben aufgeblähten wirtschaftlichen Rieseneinheiten aufweist wie der
> ehemalige Ostblock, mit den selben starren und ideologisch verbrämten
> Führungsstrukturen.
Als jemand, der sowohl sozialistische als auch kapitalitische
Grossbetriebe schon von innen gesehen hat, kann ich nur bestaetigen,
dass es da keinen Unterschied gibt.
Der Theorie nach muessten solche Unternehmen irgendwann durch ein
besseres, aufstrebenes, kleines ersetzt werden, aber gute
Verbindungen in die Politik der Grossen (Subventionen,
Auftragsvergabe usw.) und das Knechten der Kleinen mit
Gesetzen (z.B. Patente) verhindern das recht wirkungsvoll. Und das
liegt nicht daran, dass der Kapitalismus sich nicht frei genug
entfalten koennte. Wirtschaftliche Macht bedeutet auch politische
Macht.

27. September 2008

Erfahrung vs Definition - Das große Spiel

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 20:03

spiel Es waren private Initiativen inanzeigen/36046-verkaufe-ds-spiel.html”>und keine staatlichen, das stimmt. Aber
> ich finde nicht, daß jede private Initiative dem Kapitalismus auf
> Plus-Konto gutschrieben werden sollte. Nicht alles private ist
> automatisch kapitalistisch.
Einverstanden. Private Initiative ist eher ein Kennzeichen des
klassischen Liberalismus. Je totalitaerer ein System wird, desto
weniger Raum laesst es fuer private Initiativen. Es gibt sicher auch
die theoretische Moeglichkeit anderer offener, liberaler Formen
ausserhalb des reinen Kapitlaismus (nur sind sie mir nicht bekannt)
Aber die
> Praxis zeigt, daß in stark kapitalistischen Ländern die
> Gewerkschaften extrem zurückgedrängt werden/wurden, siehe zB. USA und
> England. Solange es kapitalistische Praktiken gibt, waren
> Gewerkschaften und Kapitaleigner Gegner.
Gegenerschaft widerpricht der Logik nicht. Arbeiter und Unternehmer
sind ebenso ‘Gegner’, wie Kauefer und Verkaufer ‘Gegner’ sind.
Natuerlich wird mit harten Bandagen ueber den Preis verhandelt. Aber
jeder weiss, dass man aufeinander angewiesen ist. Man ist Gegener und
Partner in crime zugleich.
(Selbst die russischen Revolutionaere haben Unternehmer in der
Nachrevolutionszeit nicht etwa hingerichtet, sondern das Unternehmen
weiter leiten lassen, weil sie denen mehr Kompetenz zutrauten als den
eigenen Leuten)
>

> Naja, jeder hat da seine eigene Definition von Kapitalismus. Das ist
> sehr oft auch die einzige Ursache für die ganze Diskutiererei.
Darum versuche ich, die Begriffe immer nur im engstdefinierten Sinne
anzuwenden, so wie sie sich aus dem reinen Wortstamm ergeben. Wenn
man den Begriff so verwendet, wie er im allgemeinen Sprachgebrauch
benutzt wird, dann wird Diskussion unmoeglich, den es gibt tausende
unterschiedliche Auslegungen, die meist durch irgendeine politische
Propaganda beeinflusst sind.
>
> > Erstens, dass Kapital gebildet wird und in Anlagen und
> > Produktionsmittel fliesst (anstatt verkonsumiert zu werden). Hier
> > wirst du wohl den kausalen Zusammenhang zwischen Wohlstand und
> > Kapital nicht verkennen.
>
> Ok, das verstehe ich. Bin mir nur nicht sicher, ob man das Wirklich
> dem Kapitalismus auf die Fahnen schreiben kann. Auch im Sozialismus,
> und sogar im Kommunismus wird die Investition in Anlagen und
> Produktionsmitteln gutgeheißen und praktiziert.
Richtig. Daher ja auch: Staatskapitalismus!
>
> > Und zweitens, dass dieses Kapital in privatem Eigentum ist.
> >
> > Der Vorteil hier ist, dass durch die Vielfalt der Kapitaleigentuemer
> > ein komplexes System entsteht - anders als bei Staatseigentum, wo es
> > nur einen Eigentuemer, und somit einen Entscheider gibt. Dieses
> > System kann aufgrund seiner chaotischen Entscheidungsstruktur
> > schneller auf eintreffende Daten reagieren.
>
> Schon wieder ein naja. Im Kapitalismus, je ungezügelter umso mehr,
> bilden sich sehr schnell Monopole oder oligarchische Strukturen
> heraus. In der Praxis sowieso, aber auch in der Theorie.
Nur in satten Maerkten, also in Maerkten, wo keine wesentliche
Innovation mehr eintritt, und das Gewicht auf die
buerokratisch-effizienteste Abwicklung der Produktion faellt. Und
auch ein Oligopol ist von der Entscheidungsstruktur immer noch
diversifizierter als eine Staatshierarchie.
Also ich
> bezweifle sehr, ob die Eigentumsstruktur im Kapitalismus wesentlich
> vielfältiger ist und ob dieser schneller reagieren kann.
Es gibt in Deutschland 3,6 Millionen Unternehmer. Soviel zur
Vielfalt. Zum schneller reagieren vergleiche BRD vs DDR,
beispielsweise in der Automobiltechnologie.
>
> Zur Eigentümer-Struktur: 70% des Außenhandels der USA laufen
> *innerhalb* großer US-Konzerne ab. (zB: Ford schickt Getriebeteile
> zum Zusammenbau nach Mexiko und wieder zurück.) Diese Riesen Konzerne
> (global Players als Euphemismus) bewegen sich mit ihrem
> Wirtschaftsvolumen in der selben(!) Größenordnungen wie die
> ehemaligen Planwirtschaften Osteuropas. Ich frage mich also, warum
> soll der Kapitalismus vielfältiger oder flexibler sein, wenn er die
> selben aufgeblähten wirtschaftlichen Rieseneinheiten aufweist wie der
> ehemalige Ostblock, mit den selben starren und ideologisch verbrämten
> Führungsstrukturen.
>
>
Ack. Ein globaler Konzern funktioniert in der Tat auch innen oft wie
ein Sozialismus! Allerdings hat er ein Sicherheitssystem: er ist auf
Profit angewiesen. Das zwingt ihn dazu, immer Ruecksicht auf die
Wuensche der Verbraucher zu legen. Wenn er dies nicht mehr machen
muesste, waers der perfekte Sozialismus in privater Hand (die
Sozialdemokraten
arbeiten gerne daran, dass dies moeglich wird, indem
sie unprofitable Unternehmen subventionieren)

Nicht so einfach - Spiel mit dem Hunger?

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 00:04

href=”http://www.schnasti.de/index.php/k1-fight-club-wir-wollen-ein-spiel”>spielürlich. Und warum werden diese Sorten überhaupt freigesetzt?
Frag doch die Amerikaner. Die haben eine 100%-Regel. Und daher kommen
auch die Verunreinigungen.
> Weil 0.89% laut Gesetz bedeuten: das ist keine genmanipulierte Scheisse -
> also Augen zu und abpumpen.
Falsch. 0.89% bedeuten einfach ausgedrückt: _nichts_ gefunden. Das
ist keine politische, sondern eine messtechnische Frage.
> Du glaubst doch nicht im Ernst, dass - wenn einmal genmanipulierte
> Lebensmittel so selbstverständlich im Regal stehen wie recht- und
> linksdrehende Milchsäuren - noch jemand danach fragt, die Grenze von
> 0.9 auf 0.5 zu senken?
Aber sicher. Wenn es der Verbraucher massiv verlangt. Es hängt nur
davon ab, ob die technischem Messverfahren das schon können.
> Im Gegenteil: eher wird die Kennzeichnungspflicht komplett aufgehoben.
Aber nicht von denen, die die 0.9% haben wollten, sondern durch einen
angedrohten Handelskrieg mit den Amerikanern. Du beschuldigst einfach
die Falschen, das ist das Problem!
> Sag ich doch. Aber es gibt Menschen, die unterscheiden können
> zwischen ‘genmanipulierten Lebensmitteln’ und ‘nicht genmanipulierten
> Lebensmitteln’.
??? Wie denn? Durch Handauflegen? Dir scheint der Groschen noch nicht
gefallen zu sein, dass es noch nicht _möglich_ ist, niedrigere Werte
nachzuweisen. Wenn Du es kannst, solltest Du Dich schnell bei der EU
melden :-) > Anstatt sich dem Bush-Wahn zu beugen, hätte ich von der EU hier eine
> konsequente Ablehnung erwartet.
Siehe oben. Du beschuldigst die Falschen. Diese 0.9% sind eine
konsequente Ablehnung. Wenn die EU 0% beschlossen hätte, dann wäre
das nur Augenwischerei, auch dann würden immer wieder Produkte mit
knapp 1% Verunreinigungen im Handel auftauchen, niemand würde es
merken und würde es beweisen können.
Der Vorteil von 0% für die Politiker wäre, dass damit den Bürgern
wieder eine dicke Lüge aufgetischt würde und Leute wie Du tatsächlich
glauben würden, jetzt wäre das Problem konsequent gelöst. Die 0.9%
sind eine Frage der Ehrlichkeit - aber vielleicht wollen die Wähler
ja doch immer betrogen werden??
* Die Rente ist sicher.
* Es wird keine Steuererhöhungen geben.
* Die Anzahl der Arbeitslosen wird konsequent auf 0 gedrückt.
* Die gentechnischen Verunreinigungen werden auf 0 gedrückt.

24. September 2008

Spiel-Theorie - Vom Saulus zum Paulus

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 21:03

spiel eine Anschwärzungsprämie gab es in dem Spiel nicht - sie würde
> natürlich auch sofort mißbraucht werden. Der einzige Lohn war, daß
> man etwas zum Funktionieren des kooperativen Systems beigetragen
> hatte.
So eine gab es nicht, was aber am Prinzip nicht viel ändert. Dein
Vorposter hat es schon konsequent weiter gedacht, als die
Experimentatoren selbst es anlegten.
In der nächsten Versuchsanordnung werden die Probanden eines dieser
strategischen Brettspiele durchspielen: “Diplomacy”
Das Ergebnis wird sein, dass dass starke Führungspersönlichkeiten,
die sich nur selbst zum Maß nehmen, die Bündnisse eben so schnell
schließen wie verraten und auf persönliche Bindungen zu anderen
Mitspielern niemals Rücksicht nehmen, am erfolgreichsten sind.
Die übernächste Versuchsanordnung wird erproben, nachdem wir gerade
gelernt haben, dass Strafe wirkt, wie sich der Grad und die Härte der
Strafe auf den Erfolg der Gruppe auswirken.
Angefangen von der Nichteinladung zur Party bis zur Einweisung ins
Arbeitslager. Vom strafenden Blick bis zum Auspeitschen.
Von der tödlichen Beleidigung bis zum Tod…..

Grrramsfelt und die holprigen Tunten - Das Spiel ist aus

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 01:02

spiel. du solltest erst mal deutsch lernen:
Aber wer will schon diese widerliche gutturale Komiknummer von
Sprache lernen???
Man hat immer das Gefühl dass in jedem Moment Rotze kommt.
> in den deutschen Medien ist entweder von Provokation und
> Unverschämtheit die Rede,
“Provokation” anstatt Isolierung.
Weil ihr alles nur durch euren minderwertigkomplex geladenen Ego
schaut.
Und weil ihr so dümmlich oberflächig seid und digital gesteuert (eins
ODER null), kann man euch in dieser Selbstheilung- Therapie
Berichterstattung egal welchen Quatsch erzählen, solange das Gefühl
von “Gehobenheit” und “wir deutschen sind wer” übermittelt wird.
Wer seid ihr?
Gefickt von der Bahn, gefickt von der Telekom, fickt ihr eure eigene
Kinder, ihr ißt und atmet fast nur Scheiße, ihr spricht so holprig
und gutural, ihr habt das niedrigste Lese und Schreib Durchschnitt in
ganz Europa dazu das höchste Alkohol Konsum in der Welt, seid 6
Jahren mit einem BIP unter null.
Ein Land wo Männlichkeit fast wie ein Verbrechen gesehen wird, trotz
aber aller “Raffiniertheit”, primitiv und provinziell bleibt.
Nur ein Eunuch kann sich von einem hässlichen Fisch wie die Vollmer
unterbuttern lassen.
Ihr seid einfach gackernde Quatschtanten, die in einer sehr übel
klingende Sprache hysterisch kreischt.
Ihr merkt das nicht aber ihr Weicheier Intriganten, werdet bald gegen
die Wand wie eine lästige Fliege niedergeschmettert.

22. September 2008

die doppelte Täuschung ? - Das Spiel ist aus

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 03:04

spielMacht alles Nichts :
> >
> > USA/England werden ihre Lager einfach im Irak aufbauen. Nicht umsonst
> > haben sie, völkerrechtswidrig, die sog. “Flugverbotszonen”
> > eingerichtet, wo sie seit 10 Jahren unnunterbrochen den Irak
> > bombadieren mit bisher über 300000 Angriffen !
> Ist aber gefährlicher. Man denke nur daran, wie die Bilder eines
> einzigen toten US-Soldaten, nackt durch den Staub von Somalia
> geschleift, die dubiose Operation “restore hope” schlagartig beendete
> - das dürfte Saddam Hussein nicht entgangen sein. Und Waffen bis zu
> einer Reichweite von 150 km darf er ja sogar offiziell haben.
Naja, es scheint aber irgendwie doch nicht so gefährlich zu sein, den
Irak zu bombadieren, bisher gabe es noch keine Bilder von
abgeschossenen amerikanischen Piloten.
> > Allerdings verlegen die Türken schon im grossen Ausmaß Truppen an die
> > irakische Grenze. Davon hab’ ich auch gehört.
> > Und werden angreifen und sich ihren “Kuchen” vom
> > Stück holen (das nördliche Kurdengebiet, Nordirak), sobald die USA
> > angreifen
> Das allerdings ist nicht richtig. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die
> Kurden im Nordirak haben sich unter dem famosen Schutzschild der
> US-britischen Flugverbotszone dem Einfluß Bagdads eine Art Autonomie
> geschaffen, die sie im Zuge von Kampfhandlungen gern auf das
> Kurdengebiet in der südöstlichen Türkei erweitern würden.
Ja, die Kurden wollten (legitimerweise) schon immer einen eigenen
Staat. Aber wissen wird, was Rumsfeld/Bush einerseits den Kurden und
andereseits, den Türken verspricht ? Dass die türkische Bevölkerung
zum weitaus größten Teil gegen einen Krieg ist, habe ich ja nie
bestritten. Allerdings hat das erst wenige Militärs von Angriffen
abgeschreckt.
> > > 7. Die US-Anforderungen an die Nato zur Unterstützung des Krieges
> > > liegen DREI WOCHEN nach der Einreichung immer noch auf Eis. Dem
> > > Vernehmen nach (der Nato-Rat tagt hinter verschlossenen Türen) sind
> > > es mindestens Frankreich, Deutschland und Belgien, die eine
> > > Entscheidung hinauszögern.
> >
> > das steht und fällt mit der Abstimmung im Sicherheitsrat
> EBEN - und nicht etwa umgekehrt!!!
Jaja, Sie haben ja Recht !
Meine These ist doch auch, dass die USA notfalls einen Alleingang
machen werden. Allerdings habe ich noch immer Zweifel dass, und ob,
der Sicherheitsrat nicht doch noch dem Krieg zustimmen werden.
Pokern wir ein bisschen :
Russland und Frankreich bekommen ihre Ölförderung
England stimmt sowieso zu (nicht das Volk, aber das wird bei so etwas
unwichtigem wie einem Krieg ja sowieso nicht gefragt.
China !
Ich hab

21. September 2008

Medienverschwörung?? - Das Spiel ist aus

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 18:02

> Naja. Schwer zu beantworten. Einerseits habe ich meine Informationen
> ja auch fast ausnahmslos aus Medien, nicht? Mal abgesehen, von dem
Richtig. Ich meine jedoch die Mehrheit der Bevölkerung, die
ihre Info’s höchstens aus der Tagesschau oder dem Heute-Journal
bezieht. Dann ergibt sich nämlich ein deutlich anderes Bild
der “Wirklichkeit”.
Wenn man die hohe Ablehnung gegen einen Irak-Krieg bei den “normalen”
Bürgern im Gegensatz zu den “Entscheidern” nimmt, tue ich
der “Mehrheit der Bev.” vielleicht auch Unrecht.
Manchmal kommen Bauchgefühle der Realität näher als elaborierte
Expertenmeinungen.
> Und dann gibt es natürlich die Freunde der USA in diesem Land, die
> nicht nur in den politischen Oppositionsparteien zu finden sind,
> sondern übrigens auch in den Regierungsparteien: z.B. soll auch Cem
> Özdemir der Atlantik-Brücke angehören und sein Geldverleiher Moritz
> Hunziker, wie auch Rudolf Scharping… und aktuell noch im Kabinett:
> Edelgard Bulmahn - und neben Politikern sind auch zahlreiche
> “Experten” irgendwelchen Interessen -durchaus ganz ordninär im
> pekuniären Sinn- verbunden, Journalisten (nicht zu knapp!), Leute an
> irgendwelchen “Akademien” und so weiter und so fort.

> Nun kann man auch im Internet solche “Verbundenheiten” unserer
> Meinungsmacher nicht immer aufspüren, dann hilft nur die genaue
> Beobachtung und ein halbwegs funktionierendes Gedächtnis, allmählich
> dahinter zu kommen, wer ganz offensichtlich wessen Lied singt.
Damit sind laut Lexikon und BGB bis auf eine fast alle Aspekte der
Verschwörung gegeben. Was fehlt ist noch ein zugehöriges
Verbrechen ;-))
> Und im Moment sind natürlich die Gestalten wild darauf, ins Fernsehen
> zu kommen, die für die USA und ihre Absichten hier versuchen sollen
> zu retten, was zu retten ist! Indem sie uns mal Angst, mal Vorwürfe
> machen, mal mehr, mal weniger geschickt. Hauptpromoter derzeit Mr.
> Jeffrey Gedmin vom Aspen-Institut in Berlin! Bei aufmerksamer
> Beobachtung gehen sie Dir sicher alle ins Netz!
> Und, Prof. Dolphin: Würdest Du das nun eine “Verschwörung” nennen?
> Ich denke “gezielte Volksverdummung” oder “Berieselung” (man DENKE an
> das RIESELfeld: dem Publikum ins Gehirn schei…) genügen auch?
> Nicht? Oder was meinst Du?
Ich würde es ein Netz von Verschwörungen nennen.
Wobei ich einen lockeren Umgang mit dem V-Wort pflege.
Viele Zeitgenossen haben da anscheinend eine Denkblockade oder
verwechseln “Verschwörungstheorie” mit “Leichtgläubigkeit”.
Letzteres ist bestimmt auch Ergebnis der Propaganda vieler
Verschwörugen ;-) pd
“Die Lüge war (und ist vielleicht immer noch) ein wesentlicher
Bestandteil in der Evolution der menschlichen Intelligenz”
ein unbekannter Evolutionsbiologe

Selbst Millionen Soldaten - Das Spiel ist aus

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 02:05

> Stehen an der Grenze zu Iraq und warten auf den Einsatz. In 2 Wochen
> werden es 250.000 sein. Ich glaube nicht, das Bush diese freiwillig
> abziehen wird. Und wer sollte ihn zwingen?
>
Selbst Millionen Soldaten sind nicht mehr und nicht weniger als die
willenlose Verfügungsmasse ihres Oberbefehlshabers: Der kann den
Befehl zum Angriff solange nicht geben, als es die Umstände, die er
zu berücksichtigen gezwungen ist, dies nicht erlauben. Und darum, ob
diese Umstände zu erreichen sind oder eben nicht, tobt jetzt der
Kampf, der ein reiner Medien-Kampf ist, in dem Soldaten, hier oder
dort, wieviele auch immer, nur Staffage sind, bis der mediale
Vorkampf um die Meinung der Mehrheiten entschieden ist. Erst dann
kommen sie zum Einsatz - oder werden wieder abgezogen:
Aus dem Jahr 1922, ja: 1922!, - über “Die Presse”
[Man bedenke beim Lesen STETS mit, welche Veränderung es bedeutet,
daß Presse heute durch Medien -und das heißt zuerst und vor allem:
FERNSEHEN!- zu ersetzen ist!]
…”Schießpulver und Buchdruck gehören zusammen, beide in der hohen
Gotik erfunden, beide aus” [..westlichem] “technischen Denken heraus,
als die beiden großen Mittel faustischer Ferntaktik.” […] Die
vereinzelten Blätter der Aufklärungszeit verwandeln sich in ‘die
Presse’, wie man mit bezeichnender Anonymität[1] sagt. Der
Pressefeldzug entsteht als die Fortsetzung -oder Vorbereitung- des
Krieges mit andern Mitteln, und seine Strategie der
Vorpostengefechte, Scheinmanöver, Überfälle, Sturmangriffe wird
während des 19. Jahrhunderts bis zu dem Grade durchgebildet, daß ein
Krieg schon verloren sein kann, bevor der erste Schuß fällt - weil
die Presse ihn inzwischen gewonnen hat.
Heute leben wir so widerstandslos unter der Wirkung dieser geistigen
Artillerie, daß kaum jemand den inneren Abstand gewinnt, um sich das
Ungeheuerliche dieses Schauspiels klarzumachen. Der Wille zur Macht
in rein demokratischer Verkleidung hat sein Meisterstück damit
vollendet, daß dem Freiheitsgefühl der Objekte mit der vollkommensten
Knechtung, die es je gegeben hat, sogar noch geschmeichelt wird. Der
liberale Bürgersinn ist stolz auf die Abschaffung der Zensur, der
letzten Schranke, während der Diktator der Presse -Northcliffe!- die
Sklavenschar seiner Leser unter der Peitsche seiner Leitartikel,
Telegramme und Illustrationen hält. Die Demokratie hat das Buch aus
dem Geistesleben der Volksmassen vollständig durch die Zeitung
verdrängt. Die Bücherwelt mit ihrem Reichtum an Gesichtspunkten, die
das Denken zur Auswahl und Kritik nötigte, ist nur noch für enge
Kreise ein wirklicher Besitz. Das Volk liest die eine, ’seine’
Zeitung, die in Millionen Exemplaren täglich in alle Häuser dringt,
die Geister vom frühen Morgen an in ihren Bann zieht, durch ihre
Anlage die Bücher in Vergessenheit bringt, und, wenn eins oder das
andre doch einmal in den Gesichtskreis tritt, seine Wirkung durch
eine vorweggenommene Kritik ausschaltet.
Was ist Wahrheit? Für die Menge das, was man ständig liest und hört.
Mag ein armer Tropf irgendwo sitzen und Gründe sammeln, um ‘die
Wahrheit’ festzustellen - es bleibt seine Wahrheit. Die andre, die
öffentliche des Augenblicks, auf die es in der Tatsachenwelt der
Wirkungen und Erfolge allein ankommt, ist heute ein Produkt der
Presse. Was sie will, ist wahr. Ihre Befehlshaber erzeugen,
verwandeln, vertauschen Wahrheiten. Drei Wochen Pressearbeit, und
alle Welt hat die Wahrheit erkannt.[2] Ihre Gründe sind so lange
unwiderleglich, als Geld vorhanden ist, um sie ununterbrochen zu
wiederholen.” […] “Die Dynamik der Presse will dauernde Wirkungen.
Sie muß die Geister dauernd unter Druck halten. Ihre Gründe sind
widerlegt, sobald die größere Geldmacht sich bei den Gegengründen
befindet und sie noch häufiger vor aller Ohren und Augen bringt. In
demselben Augenblick dreht sich die Magnetnadel der öffentlichen
Meinung nach dem stärkeren Pol. Jedermann überzeugt sich sofort von
der neuen Wahrheit. Man ist plötzlich aus einem Irrtum erwacht.
Mit der politischen Presse hängt das Bedürfnis nach allgemeiner
Schulbildung zusammen,” […] “Es ist ein ganz unbewußter Drang
darin, die Massen als Objekte der Parteipolitik dem Machtmittel der
Zeitung zuzuführen. Dem Idealisten der frühen Demokratie erschien das
als Aufklärung ohne Hintergedanken, und heute noch gibt es hier und
da Schwachköpfe, die sich am Gedanken der Pressefreiheit begeistern,
aber gerade damit haben die kommenden Cäsaren der Weltpresse freie
Bahn. Wer lesen gelernt hat, verfällt ihrer Macht, und aus der
erträumten Selbstbestimmung wird die späte Demokratie zu einem
radikalen Bestimmtwerden der Völker durch die Gewalten, denen das
gedruckte Wort gehorcht.
Man bekämpft sich heute, indem man sich diese Waffe entreißt. In den
naiven Anfängen der Zeitungsmacht wurde sie durch Zensurverbote
geschädigt, mit denen die Vertreter der Tradition sich wehrten, und
das Bürgertum schrie auf, die Freiheit des Geistes sei in Gefahr.
Jetzt zieht die Menge ruhig ihres Wegs; sie hat diese Freiheit
endgültig erobert, aber im Hintergrunde bekämpfen sich ungesehen die
neuen Mächte, indem sie die Presse kaufen. Ohne daß der Leser es
merkt, wechselt die Zeitung und damit er selbst den Gebieter.[3] Das
Geld triumphiert auch hier und zwingt die freien Geister in seinen
Dienst. Kein Tierbändiger hat seine Meute besser in der Gewalt. Man
läßt das Volk als Lesermasse los, und es stürmt durch die Straßen,
wirft sich auf das bezeichnete Ziel, droht und schlägt Fenster ein.
Ein Wink an den Pressestab und es wird still und geht nach Hause. Die
Presse ist heute eine Armee mit sorgfältig organisierten
Waffengattungen, mit Journalisten als Offizieren, Lesern als
Soldaten. Aber es ist hier wie in jeder Armee: der Soldat gehorcht
blind, und die Wechsel in Kriegsziel und Operationsplan vollziehen
sich ohne seine Kenntnis. Der Leser weiß nichts von dem, was man mit
ihm vor hat, und soll es auch nicht, und er soll auch nicht wissen,
welch eine Rolle er damit spielt. Eine furchtbarere Satire auf die
Gedankenfreiheit gibt es nicht. Einst durfte man nicht wagen, frei zu
denken; jetzt darf man es, aber man kann es nicht mehr. Man will nur
noch denken, was man wollen soll, und eben das empfindet man als
seine Freiheit.
Und die andere Seite dieser späten Freiheit: es ist jedem erlaubt zu
sagen, was er will; aber es steht der Presse frei, davon Kenntnis zu
nehmen oder nicht. Sie kann jede ‘Wahrheit’ zum Tode verurteilen,
indem sie ihre Vermittlung an die Welt nicht übernimmt, eine
furchtbare Zensur des Schweigens, die um so allmächtiger ist, als die
Sklavenmasse der Zeitungsleser ihr Vorhandensein gar nicht
bemerkt.[4]” …
__________________________
“[1] Und wie im Anklang an ‘die Artillerie’.
[2] Das stärkste Beispiel wird für künftige Geschlechter die Frage
der ‘Schuld’ am Weltkrieg sein, das heißt die Frage, wer durch
Beherrschung der Presse und Kabel aller Erdteile die Macht besitzt,
für die Weltmeinung diejenige Wahrheit herzustellen, die er für seine
politischen Zwecke braucht. Eine ganz andre Frage, die nur in
Deutschland noch nicht mit der ersten verwechselt wird, ist die rein
wissenschaftliche, wer ein Interesse daran besaß, ein Ereignis gerade
im Sommer 1914 eintreten zu lassen, über das es damals schon eine
ganze Literatur gab.
[3] In der Vorbereitung des Weltkrieges wurde die Presse ganzer
Länder finanziell unter das Kommando von London und Paris gebracht,
und damit die zugehörigen Völker in eine strenge geistige Sklaverei.
Je demokratischer die innere Form einer Nation, desto leichter und
vollständiger erliegt sie dieser Gefahr. Das ist der Stil des 20.
Jahrhunderts. Ein Demokrat vom alten Schlage würde heute nicht
Freiheit für die Presse, sondern von der Presse fordern, aber
inzwischen haben die Führer sich in ‘Angekommene’ verwandelt, die
ihre Stellung gegenüber der Masse sichern müssen.
[4] Die Bücherverbrennung der Chinesen (Bd. II, S. ..) ist harmlos
dagegen.”

19. September 2008

mehr Begriffsverwirrung - Das große Spiel

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 03:07

in/sarah-palin-news/palins-next-inteviewer-hannity-palin-sarah.html”>spiel> > dem Moment, wo ein anderer Konkurrent ihnen auch nur nahe kam, war’s
> > sofort vorbei mit Verzicht auf staatliche Regeln. Dieses Prinzip
> > zieht sich von den frühen Anfängen des Kapitalismus bis heute
> > konsequent durch. (Anfänge: Die Engländer brachten den Indern den
> > “Freihandel”, nur um ihnen kurze Zeit später die Ausfuhr indischer
> > Stoffe zu verbieten. Briten durften diese natürlich exportieren und
> > auch britische Stoffe wurden in Indien eingeführt. Die Engländer
> > konnten diese Maßnahmen nur mit einer kostspieligen Armee
> > durchsezten, die staatlich finanziert wurde. Heute: USA zwingen
> > 3.Welt-Ländern den “Freihandel” auf und führen 5 Minuten später
> > Schutzzölle auf Stahl ein.)
>
> Das was Du meinst, nennt sich Merkantillismus, nicht Kapitalismus.
> Der Begriff ist klar definiert und stammt aus der zweiten Haelfte des
> 19. Jhdts, als sich die Merkantilisiten gegen die Kapitalisten
> durchsetzten. Dies war ueberigens auch die Zeit, als sich die
> Sozialdemokraten gegen die Liberalen durchsezten.
begriffe lassen sich ausserhalb der mathematik selten eindeutig
definieren.
der merkantilismus ist eigenlich die politische oekonomie und
oekonomische praxis des absolutismus (17. 18. jhd.), besonders
ausgepraegt etwa unter ludwig xiv (colbertismus), so wie die der
laissez-fair-kapitalismus die politische oekonomie des liberalen
buergerlichen staates ist. ersterer liegt also historisch vorher
(dazwischen liegen noch die physiokraten), ist also eher eine
ueberholte frueh- oder vorform. die grundidee des merkantilismus ist
relativ simpel: der reichtum der welt besteht im wesentlichen aus der
menge vorhandener edelmetalle (der goldfetischismus ist ja heute
immer noch in einigen obskuren wirtschaftstheorien virulent), und der
staat muss bestrebt sein, einen moeglichst grossen teil von diesem
kuchen auf seinem staatsgebiet (am besten in der staatskasse) zu
akkumulieren. dies versuchte man durch foerderung des exportes und
einschraenkung der importe (insbesondere von luxusguetern) zu
errreichen.
von (neo-)merkantilismus spricht man meines wissens eigentlich erst
wieder im
20. jahrhundert, etwa bei bestimmten aspekten der wirtschaftspolitik
im nationalsozialismus oder von nachkriegsoekonomien wie japan,
korea, taiwan, etc. mit ihren per staatlicher lenkung aggressiv auf
export ausgerichteten volkswirtschaften (auch wenn diese heute
dollars statt gold akzeptieren).
was er wahrscheinlich meint, ist der beruehmt-beruechtigte
imperialismus, der nach lenin die hoechste stufe des kapitalismus
sei. aber hier fangen schon neue begriffsverwirrungen an.
> > Zum Sozialismus. Du vermischt hier absichtlich Sozialismus und
> > Kommunismus. Ich möchte hier nicht darüber diskutieren, welche
> > Begriffe “richtig” sind, aber Du mußt doch zugeben, daß im
> > allgemeinen Sprachgebrauch “Kommunismus” der übliche Begriff ist (für
> > das, was Du meinst). Mit “Sozialismus” assoziiere ich die
> > sozialistischen Parteien Westeuropas in früheren Jahrzehnten, von
> > deren Errugnenschaften wir heute noch profitieren.
>
> Da assoziierst Du wieder falsch. Kommunismus hat es noch nie gegeben.
> Sozialismus ist ebenfalls ein klar definiertes System (mehr auf
> www.mlwerke.de), und die Definition stimmt mit der erlebten Realitaet
> ueberein.
>
wenn man den reinraum der einschlaegigen literatur verlaesst, sind
die begriffe laengst nicht mehr so scharf, insbesondere der des
sozialismus.
>
> Wie Du siehst, als Sozialdemokrat muss man eben antikommunistisch und
> antikapitalistisch zugleich sein. Der Sozialdemokrat ist der Mensch,
> der sich anmasst, die ‘richtige Balance’ definieren zu koennen und
> dann per staatlicher Regulierung herzustellen. Der buerokratische
> Regulierer als weise Instanz, der es besser weiss als die
> Marktteilnehmer.
man kann es auch weniger negativ sehen: der sozialdemokrat sucht den
kompromiss und glaubt naiv das dieser die beste loesung ist. er
glaubt unerschuetterlich die balance vielleicht weniger definieren
als finden zu koennen. und so schmiedet er alle jahre wieder ein
“buendnis fuer arbeit” …
> Auch massive Gegenindizien aus der Realitaet koennen
> ihn nicht von diesem Glauben abbringen, denn wenn es ihm nicht
> gelingt, diese Balance herzustellen, liegt es ja nie an ihm, sondern
> daran, dass nun ploetzlich der Raubtierkapitalismus wild geworden
> ist.
geschenkt: der Raubtierkapitalismus ist ein marketing-gag von
raubtierkapitalisten, die die auflage ihres inhaltlich immer
irrelevanter werdenden (branchenjargon: “fokusierten”) blattes mit
einer portion vulgaermarxismus steigern wollen.

18. September 2008

Frage an Michael - Das große Spiel

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 11:08

spiel
> > Besonders der mit dem Markenrecht war ja echt dämlich. Was hat das
> > Schützen von ESSO mit Sozialismus zu tun?
>
> Weil die Idee “geistigen Eigentums” aus der sozialistischen Ecke
> kommt. Kapitalistische Theoretiker lehnen das Konzept ab.
Kann es sein das du sozialistisch mit feudalistisch verwechselst? Die
Idee des geistigen Eigentums kommt nachweisbar aus der
spätfeudalistischen Gesellschaft,
als mit dem Buchdruck ein starke Vermehrung von geistigen Werken
möglich wurde.
> > Und zweitens den kapitalistischen Staat, der die Rechte der kap.
> > Unternehmer über alle anderen Grundrechte stellt.
>
> Eigentum ist ein Grundrecht. Und Meinungsäußerungen sind durch das
> Eigentumsrecht gedeckt.
Wir war das das:

> Weil die Idee “geistigen Eigentums” aus der sozialistischen Ecke
> kommt.

(siehe oben)?
> Staat ist ja qua Existenz bereits ein Eingriff in den Kapitalismus,
> weil er ohne Erpressung und Eingriff in die Eigentumsrechte von
> Individuen überhaupt nicht überleben kann. Staaten sind von Natur aus
> kollektivistischer und anti-freiheitlicher Natur.
Dur vergleichst hier Äpfel mit Birnen. Warum ist kollektivistisch
anti-freiheitlich. Was hast du gegen den Satz “Mein Freieheit endet
dort wo die meines Gegenüber anfängt!” oder um es als Zitat (weis
jetzt nicht von wem) zu bringen:
“Die Freiheit meiner Faust endet vor der Nase meines Gegenübers!”
>
> > Notfalls in letzter Konsequenz unter Anwendung seines
> > staatlichen Gewaltmonopols. Genau das ist Kapitalismus.
>
> Das stimmt ja erst recht nicht. Das Gewaltmonopol wird ja gerade von
> Kapitalisten abgelehnt. Wogegen der Sozialismus ohne Gewaltmonopol
> überhaupt nicht überleben kann. Wer sind denn die Gegner privaten
> Waffenbesitzes und damit des Gewaltmonopols, die Sozialisten etwa?
Da hast Du sogar mal recht. Das was du hier las Kapitalismus zu
definieren scheinst ist nämlich reine anarchie, und so gesehen sind
Anarchisten natürlich gegen eien Gewaltmonopol. Ob das nun besser
oder schlechter ist, ist ein anderes Thema, welches ich hier nicht
diskutieren werde.
Aber vielleicht solltest Du Dir mal darüber klar werden ob Du
Kapitalist oder Anarchist bist!
>
> > Kapitalismus ohne staatliche Subventionen überlebt
> > keine paar Monate, weil gesellschaftliche und wirtschaftliche
> > Strukturen, die für ein langfristiges Überleben der Wirtschaft
> > notwendig sind, der kurzfristigen Profit-Gier der Kapitalisten zum
> > Opfer fallen.
>
> Wie kömmets? Wo doch die Kapitalisten für die Abschaffung von
> Subventionen und staatlicher Eingriffe eintreten?
Nur wenn es Ihnen nützt. Wenn es zum Beispiel darum geht sich die
ausländische Konkurenz durch Zölle vom Hals zu halten schreien _alle_
Kapitalisten sofort nach dem Staat.
>
> > Der Sozialismus hingegen befürwortet zwar offen staatliche Eingriffe
> > ins Wirtschaftssystem - aber eben nicht hauptsächlich zu Gunsten der
> > privaten Unternehmer, sondern zu Gunsten der Allgemeinheit.
>
> Das trifft sich ja gut. Dafür tritt der Kapitalismus auch ein. Wie
> kommt das dann aber, daß der Sozialismus die Diktatur des
> Proletariats und die Schaffung industrieller Arbeitsarmeen vertritt?
Weil weder der eine (siehe Manchester-Kapitalismus - übrigens die Art
von Kapitalismus die Du hier propagierst- und ehem. Ostblock) dieses
schaffen können.
Dazu ist lediglich die Marktwirtschaft in der Lage, die im
Kapitalismus aber nicht funktionieren kann.
> Michael Kastner
Gruss

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