Spiel-dich-schön

31. Juli 2008

ja, gehörst Du - Das große Spiel

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 18:03

>
> > > > Richtig. Und genau diese Freiheit gibt’s im Kapitalismus (genau wie
> > > > im Sozialismus) in keinster Weise.
> > >
> > > Seltsam das ich sie dennoch habe.
> > > Oder sollte ich mich taeuschen?
> >
> > Hmm, in der kommunistischen Sowjetunion gab es sicher auch ein paar,
> > werden schon ein paar Tausende gewesen sein, die auch alle Freiheiten
> > hatten.
>
> Wow!
> Dann gehoere ich wohl zu den “oberen Zehntausend”? :-))
> Wenn das meine Mutter wuesste …
Global gesehen (und nur unter Einbeziehung der 3. Welt, seiner
Rohstoffe und billigen Arbeitskräfte, funktioniert unser
Wirtschaftssystem) gehörst Du sogar zu den oberen Tausend. Bin nur
einigermaßen verwundert, daß Dich das so überrascht. Noch nie in
einem 3. Welt Land gewesen?

ui - Durchsichtiges Spiel mit den Terrorwarnu…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 16:02

> ist nur eine Frage? ist nämlich gut - ich hab ihn mal so vor mir
> hergerapt. ist nicht überall flüssig, liegt auch vielleicht daran,
> dass ich nicht native speaker bin.
>
> wie kommst du dazu, english zu schreiben? (das ist kein Vorwurf, nur
> interesse)
>
> zawumm

30. Juli 2008

Greetings - Durchsichtiges Spiel mit den Terrorwarnu…

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 22:07

ons.com/2008/06/26/funny-story/”>href=”http://theconservativepost.com/WordPress/?p=509″>spiels is the Secretary of War at the State Department
of the United States
We have a problem.
The companies want something done about this sluggish
world economic situation
Profits have been running a little thin lately
and we need to stimulate some growth
Now we know
there’s an alarmingly high number of young people roaming
around in your country with nothing to do but stir up trouble
justingibbs.com/forget-user-generated-content-think-user-generated-ads”>for the police and damage private property.
It doesn’t look like they’ll ever get a job
It’s about time we did something constructive with these people
We’ve got thousands of ‘em here too. They’re crawling all over
The companies think it’s time we all sit down, have a serious
get-together-
And start another war
The President?
He loves the idea! All those missiles streaming overhead to and fro
Napalm
People running down the road, skin on fire
The Soviets seem up for it:
The Kremlin’s been itching for the real thing for years.
Hell, Afghanistan’s no fun
So whadya say?
We don’t even have to win this war.
We just want to cut down on some of this excess population
Now look. Just start up a draft; draft as many of those people as you
can.
We’ll call up every last youngster we can get our hands on,
hand ‘em some speed, give ‘em an hour or two to learn how to use
an automatic rifle and send ‘em on their way
Libya? El Salvador? How ’bout Northern Ireland?
Or a “moderately repressive regime” in South America?
We’ll just cook up a good Soviet threat story
in the Middle East-we need that oil
We had Libya all ready to go and Colonel Khadafy’s hit squad
didn’t even show up. I tell ya
That man is unreliable.
The Kremlin had their fingers on the button just like we did for that
one
Now just think for a minute-We can make this war so big-so BIG
The more people we kill in this war, the more the economy will
prosper
We can get rid of practically everybody on your dole queue if we plan
this right.
Take every loafer on welfare right off our computer rolls
Now don’t worry about demonstrations-just pump up your drug supply.
So many people have hooked themselves on heroin
and amphetamines since we took over, it’s just like Vietnam.
We had everybody so busy with LSD they never got too strong.
Kept the war functioning just fine
It’s easy.
We’ve got our college kids so interested in beer
they
don’t even care if we start manufacturing germ bombs again.
Put a nuclear stockpile in their back yard,
they wouldn’t even know what it looked like
So how ’bout it? Look-War is money.
The arms manufacturers tell me unless
we get our bomb factories up to full production
the whole economy is going to collapse
The Soviets are in the same boat.
We all agree the time has come for the big one, so whadya say?!?
That’s excellent. We knew you’d agree
The companies will be very pleased.
” dk’s ‘87
killROG

29. Juli 2008

Re: Was tun? - Das falsche Spiel mit der Gewalt

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 12:08

> “…welche höchst aktuell anmutenden Positionen schon vor
> Jahrhunderten vertreten wurden…”
D.h.: es gibt Traditionslinien, die durchgehalten und nur geringfügig
modifiziert werden. Bei der Sexualmoral oder dem Nachahmungsvorwurf
ist das offensichtlich.
> das verstehe ich als identität zumindest von kernaussagen. wenn das
> nicht so wäre, sondern nur “einzelne Aussagen der älteren Kritik”
> weiterhin verwendet würden, dann wäre der witz des artikels dahin.
Hm, so mit Kern- und Nebenaussagen (nach dem von Ihnen erwähnten
Aristoteles der *Metaphysik* *Substanz und Akzidenz) denke ich nicht.
Eine Gemeinsamkeit der älteren Kritiker könnte sein: *Schuld an dem
von ihnen diagnostizierten Verfall traditioneller Werte sollen nun
auch die Spiele sein, weil diese zur Nachahmung auffordern oder
mindestens reizen. Die Lösung wird in einer vormundschaftlichen
Ordnung gesehen. Bekämpft, zensiert, geschlossen oder verboten wird,
was nicht in die traditionelle Hierarchie der Autoritäten und
Kontrolle passt und darum das Ende der traditionellen Ordnung herauf
zu beschwören scheint.*
Und schon allein das aufzuzeigen versuchte weltanschauliche Spektrum
von Puritanern über Kulturkritikern bis zu - jetzt politisch -
Staatssozialisten und - konservativen paßt nicht mehr in eine
*Kernaussage*.
> hat jemals
> jemand die semantik und grammatik von verschiedenen bildsprachen
> beschrieben, so dass eine bestimmte bildsprache systematisch(!)
> gelernt oder in andere bildsprachen - oder gar in eine “normale
> sprache” - übersetzt werden könnte?
Ja, da gibt es etliche Versuche in den verschiedensten
Kunstgattungen. Für das Verständnis religiöser Kunst z.B. kann das
auch erforderlich sein. Es geht aber auch anders: wer in dieser
religiösen Welt aufgewachsen ist, liest die Bilder anders, weil er
mit dem semiotischen Backround schon vertraut ist. Die
Johannes-Apokalypse etwa ist dann eine Vision, die durch die
Schilderungen an Eindringlichkeit gewinnt. Für jemand, der weder
diese Sozialisation hat, noch sich damit weiter beschäftigt, wird
diie Johannes-Apokalypse wahrscheinlich eine Gewalt-Orgie sein. Im
Zusammenhang des Essays könnte ein populäres Buch hilfreich sein:
Greil Marcus *Lipstick Traces. Von Dada bis Punk. Eine geheime
Kulturgeschichte des 20. Jahrhunderts* dt. Hamburg, 1992 u.ö.
> wie kann ich als vater denn die
> sprache der computerbilder lernen, damit ich richtig einschätzen
> kann, wie das alles auf meine kinder wirkt?
Das geht jetzt etwas über den Essay hinaus ;-) In meinen Diskussionen
habe ich gelernt: Sehr viele haben sehr gute Erfahrungen gemacht,
wenn sie die Kinder/Jugendlichen nicht sich selbst überlassen:
genauso wie man einen Film gemeinsam schaut, kann man auch gemeinsam
Computerspiele spielen.
> > Genau das darf nicht Aufgabe der FSK sein. Es geht um die
> > Kinder/Jugendlichen, nicht um die Eltern!
>
> die bemerkung verstehe ich nicht. was sollen kinder tun? was die
> eltern?
Der Jugendschutz soll, bei aller Problematik, dafür sorgen, daß den
entwicklungsbedingten Besonderheiten der Kinder/Jugendlichen Rechnung
getragen wird. Ziel ist es, daß sie sich selbständig in der Welt
orientieren lernen.

26. Juli 2008

sorry, das ist quatsch! - Das große Spiel

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 23:03

spielund der massiven Überproduktion ist es doch gar nicht notwendig,
dass alle arbeiten müssen. Die BRD hätte 1990 den ganzen Osten dicht
machen können und hätte die ganze ehem. DDR locker mitversorgt,
sowohl im produzierenden und im Diensleistungsgewerbe …
Es scheint doch aber eher so, dass nur der was zu fressen bekommt,
der selber mit an der Überproduktion mitwirkt. Doch ehrlich gesagt
wozu … wir haben seit Jahrzehnten Arbeitslose, mehr werden es auch
jährlich … und im vergleich zu dem zustand von vor 30 jahren geht
es dem land besser als vorher! und das mit einer höheren
arbeitslosenzahl ???? Dieses System braucht gar nicht so viele
Menschen. Es funktioniert vor allem mit immer wenigern.
Vor 500 oder 600 Jahren haben die Menschen gegen Ausbeutung durch
Arbeit protestiert. Und heute, wo die Wirtschaft durch permanente
Überproduktion einen Großteil der Menschen einfach mitversorgen
könnte, schreien alle nach Arbeit, Arbeit, Arbeit.
Ich persönlich habe nichts gegen arbeiten … aber ich habe was
dagegen, wenn da ein Unterschied gemacht wird.
Ich kann eine zuhause für jemanden eine Webseite programmieren. Und
ich kann das auch in einer Firma machen. Die ARBEIT bleibt die selbe.
Gesellschaftlich anerkannt wird aber nur die durch LOHNARBEIT
erstellte Webseite. Obwohl der Aufwand, die ARBEIT gleich ist. Das
ist es was mich stört.
Und wenn ich auf ARBEIT gehen muss, damit ich mich ernähren kann,
dann ist das für mich ein notwendiges Übel und keine freie
Entscheidung. Wenn die ARBEIT etwas anders organisiert wäre, würde
das vielleicht nicht so ein Problem sein.

24. Juli 2008

Arbeit - Das große Spiel

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 17:05

spielrum wandern denn jährlich immernoch Zehntausende aus dem osten in
> den Westen aus? Weil hier so schön ist?
Weil’s Arbeit gibt?
Waere das denn kein guter Grund?
Ganz Amerika ist voll von Leuten, und die wenigsten sind deswegen
dort, weil’s so schoen dort ist.
> Das ist die Überheblichkeit
> der Ahnungslosen. Viele meiner Bekannten und Freunde, die zuhause
> geblieben sind, sind entweder in Staatsdiensten, arbeiten deutlich
> unter ihrer Qualifikation (vom Diplomingenieur zum Buchhalter) oder
> sind in den Westen gegangen wie wir.
> Dieses Entwurzelungsprogramm für Menschen nennt man wohl heute
> Flexibilität.
Frueher war alles besser … da waren naemlich die Kinder froh
von Zuhause wegzukommen.

Aber Sie haben natuerlich recht, wir leben weder im Paradies und noch
im Schlaraffenland.
> Nur daß der großteil der Weltbevölkerung in einem Land der 3. oder 4.
> welt lebt und dort die zeche für den guten Lebensstil einer
> verschwindend kleinen Minderheit der Menschheit zahlen muss. Ihr
> Elend ist die grundlage, auf der unser Reichtum fusst.
> Wer das für eine gerechte Weltordnung hält, dem kann ich auch nicht
> mehr helfen.
Sofern man an eine solche Weltordnung glaubt.

Evolution - Das große Spiel

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 12:07

> Meiner Meinung nach hat der christliche Gott aber mit dem jüdischen
> nicht viel zu tun. Gott ist nicht gerecht, wie sollte man sonst
> derart unbedingt seine Gnade bekommen?
>
> Aber das ist eine ganz andere Geschichte…
…zu der ich gerne etwas beitragen will:
Wir sehen jede sternenklare Nacht in ein Univerum, das strengen
Gesetzen gehorcht. So viel wissen wir. Davon haben wir noch längst
nicht alles erforscht. Eines der Theorien, die man über die
Entstehung der Arten in der Natur hat, ist die Evolutionstheorie, die
einfach auf der Hand liegt. So muß es gewesen sein. Bekanntlich gibt
es einige Gläubige, die felsenfest davon überzeugt sind, der
Schöpfungsbericht in der Bibel sei nicht metaphorisch zu verstehen.
Darauf will ich hier gar nicht erst näher eingehen. Wir erkennen
Ordnungen in der Natur, mit unserem menschlichen Geist, unser
kollektiver Geist, der sie entdeckt und ausforscht und nutzt und
ausbeutet, begreift und versteht sie. Was ist so unglaublich daran,
anzunehmen, das gesamte Universum wurzele in einer Art umfassendem
Weltgeist? Selbst Materialisten, die annehmen, unser Bewußtsein
entspringe an sich nur ein paar chemischen Reaktionen, letzten Endes,
in unserem Gehirn, müßten doch dann bei dem unendlich viel
komplexeren Gesamtzusammenhang des allein uns nur bekannten
Universums ganz andere Dinge anzunehmen bereit sein. Was die Sinne
unseres Körpers, der doch nur per Zufall durch Evolution entstanden
sein soll, nicht erfassen, das wird schlicht geleugnet. Bis auf die
Grenzwissenschaften, die Kosmologen oder Teilchenphysiker, die
ständig nach faszinierenden Weltformeln suchen und die Welt in ihrem
innersten Zusammenhalt beschreiben; sie stoßen ständig an das
Spirituelle. Energie? Materie? Antimaterie? Wie soll man das noch
alles beweisen können? Das meiste davon müssen wir einfach erst
einmal glauben, und es bestehen noch wesentliche Erkenntnislücken,
wir haben das geschlossene Ganze noch nicht erkannt. Was vielleicht
auch gar nicht möglich ist, weil die Unendlichkeit nun einmal
unendlich ist und wir sterblichen Leiber es nicht sind. Wenn wir nun
annehmen, die Evolution gelte auch auf Ebenen, die unseren Sinnen
eher verborgen sind, daß da geistige Energien, nennen wir sie Engel
und Dämonen, gegeneinander kämpfen, in völlig geistigen Kategorien,
für die man unser Gehirn als Sinnesorgan bezeichnen könnte - was wäre
daran so abwegig? Ich finde überhaupt nicht, daß Wissenschaft und
Religion unbedingt einander widersprechen müssen oder es überhaupt
tun, wenn man mal die schriftliche Überlieferung, Übersetzung, fremde
Kultur usw. bla bedenkt. Vor allem, wenn von Wundern die Rede ist.
Daß die mit normalen Erfahrungen in der Welt nicht zu vereinbaren zu
sein scheinen, macht sie doch gerade erst zu Wundern. Was wir jeden
Tag vor uns sehen, ist doch schon ein einziges Wunder, da mögen auch
Dinge zugehen, die wir nicht auf Anhieb mit normalen Annahmen
erklären können.
Aber um zum Kapitalismus zurückzukommen… Hier setzt sich doch
dieser Kampf auch nur wieder fort. Das ist das natürliche Element am
Kapitalismus. Was ihn von allen anderen konkurrierenden -ismen
unterscheidet, ist ja dessen Natürlichkeit. Kapital kumuliert. Das
ist sozusagen ein Naturgesetz. Das passiert, wenn man nichts dagegen
unternimmt. Und selbstverständlich läßt sich dieser Zustand nur aus
einem total egoistischen Standpunkt heraus verteidigen. Deshalb muß
es den altruistischen Ausgleich geben. Genau das ist in der “Goldenen
Regel” beschrieben, die auch Jesus Christus an seine Jünger
weitergibt, daß man nämlich mit dem anderen so umgehen soll, wie man
selber gerne behandelt werden möchte. Also liebe deinen Nächsten wie
dich selbst. Das klingt nicht gerade kapitalistisch. Das klingt zu
gerecht. Fast sozialdemokratisch, oder? Ich meine natürlich die
ideale Sozialdemokratie, nicht das, was uns hier unter dem
Markennamen SPD dargeboten wird ($PD, darf man das schreiben? Und

22. Juli 2008

Das Gemeinschaftliche im Kap’mus - Das große Spiel

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 12:02

spiel Das hatten wir schon. Gewerkschaften waren und sind geschichtlich
> immer die GEGNER der Kapitalisten. Insofern sind sie natürlich
> miteinander verknüpft, da sie GEGENSÄTZE sind. Gewerkschaften sind
> ein soziales (und sozialistisches) Element, das manchmal innerhalb
> und trotz des Kapitalismus erkämpft wird. Mit dem
> Gewerkschafts-Argument dem Kapitalismus ein solidarisches Element zu
> unterstellen ist eine absurde Verdrehung.
Hatten wir schon, Hier irrst Du. Ein wesentliches Merkmal im Kap’mus
und der Markt’schaft ist die Vertragsfreiheit. Erwachsene Menschen
koennen aushandeln was sie wollen, wenn sie es dann formalisieren,
sind sie gesetzlich daran gebunden. Genau das passiert in
Tarifverhandlungen! Es ist das freie Handeln zweier Parteien. Im
Sozialismus ist soetwas unmoeglich, da dort ein Vertrag nur dann
gilt, wenn er (zusaetzlich) vom Staat genehmigt/unterschrieben wird.
Was allerdings nicht mit dem Geist der Markt’schaft einhergeht, ist
das Verhalten der Gewerkschaften den Arbeitern gegenueber. Streik ist
ein legitimes Mittel der organsiserten Arbeiter. Aber wenn ein
Arbeiter sich persoenlich nicht organisieren will, und nicht am
Streik teilnehmen will, weil er diesen fuer verwerflich haelt, dann
sollte er auch das Recht dazu haben. In der Geschichte wurden dann
‘Streikbrecher’ von den Gewerkschaftlern vor dem Werkstor
zusammengeschlagen. Wenn sie dann in ihrem eigenen Blut auf dem
Asphalt lagen, war die ‘Solidaritaet’ wieder hergestellt.
>
> Kapitalismus ist erst einmal ein “jeder für sich”, was sich in der
> Realität von einem “jeder gegen jeden” nicht einmal mit einer Lupe
> unterscheiden läßt.
No. Der Kapitalismus, solange er mit der Marktwirtschaft verbunden
ist, ist vor allem die Herrschaft des Konsumenten. Der Konsument
steuert durch seine Nachfrage das Produktprogramm und das Verhalten
der Produzenten. ein einzelner Konsument ist da relativ irrelvant
(systemisch betrachtet). Es ist die Masse, also das freiwillig
Gemeinschaftliche, die Kumulation vieler individueller
Entscheidungen, die den Kapitalismus steuern. Das ist
geminschaftlicher als die Demokratie, weil hier zwar der Demos
steuert, aber ohne Kratie ausueben zu muessen.
>
> Nein, aber macht nichts. Für mich ist lediglich Solidarität einer der
> treibenden Ideale des Sozialismus.
Wenn es so waere, dann wuerden die Sozialisten staendig die Leute
dazu ermuntern, solidarisch zu sein und zu helfen. Das Programm der
Sozialisten ist aber nicht, andere zum Helfen zu ermuntern.
Stattdessen ermuntern Sozialisten meistens die kleinen Leute dazu,
ihnen ihre Stimme zu geben, damit den Reichen dann das Geld
weggenommen wird, um den kleinen Leuten zu helfen. Gleichzeitig leben
die ‘Idealisten’ dann oftmals nicht schlecht davon, diese
Umverteilung professionell vorzunehmen.
Irgendwie kann ich da keinen rechten Idealismus erkennen. Es scheint
mir vielmehr ein Geschaeftsmodell zu sein.
Idealismus bedeutet fuer mich, das man selber hilft, mit seinen
eigenen Taten. Und nicht anderen Leuten etwas stiehlt, einen Teil
davon in die eigene Tasche steckt, und den Rest umverteilt. Der
einzige, der dann (unfreiwillig) ‘geholfen’ hat, ist der Bestohlene,
nicht der Sozialist.
> Den Kapitalismus, so wie Sie ihn gerne schön reden, oder den reale
> Manifestation des Kapitalismus so wie er sich auf reale Menschen
> auswirkt? Das sind nämlich zwei völlig verschiedene Welten.
Nein. Die Konsumenten steuern auch heute den Kapitalismus. Allerdings
so, wie sie ihn fuer richtig halten, nicht wie ihn der Pastor in der
Kirche fuer richtig haelt, oder eine kleine Minderheit an den
Universitaeten (weisst Du eigentlich, dass nur 16% der dt.
Bevoelekrung studieren?).
Wenn den Menschen etwas wichtig wird - sei es saubere Nahrungsmittel,
Fairtrade oder Umweltschutz, dann werden sie das in ihre
Kaufentscheidungen mit einfaktorieren.
Die richtige Aufgabe fuer Sozialisten in einer Marktwirtschaft waere
daher, die Leute davon zu *ueberzeugen* dass andere Werte wichtig
sind und ernstgenommen werden muessen - und dann diese Leute diese
Ueberzeugungen in ihre Kaufentscheidungen einfliessen zu lassen.
Dies ist jedoch niemals der Weg der Sozialisten. Statt Ueberzeugung -
welche die freie Entscheidung der Individuuen beruecksichtigen muss
und beinhaltet, dass andere Menschen *anders* denken und sich
trotzdem anders entscheiden - bevorzugen sie Zwang. Dann darf niemand
mehr anderer Meinung sein als der Sozialist (oder zumindest nicht
danach handeln). Und dann stellen sich diese Leute auf die Kanzel und
reden von Solidaritaet und Toleranz…..
Nicht
> böse sein, wenn Sie ihre fantastischen Kapitalismus-Theorien meinen,
> die interessieren mich eher wenig, ich mache mir lieber Gedanken über
> die reale Welt.
Macht den Konsuenten muendig, nicht den Buerger unmuendig! Dann
funktioniert auch der Kapitalismus besser.

leider - Spiel mit dem Feuer

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 01:03

spiels Bild, das hier von der Ukraine gezeichnet wird, ist falsch. Zwar
> gibt es hinsichtlich Sprache, Konfession und politischer Orientierung
> eine gewisse Spaltung zwischen der West- und der Ost- bzw.
> Südukraine.
vor allem wohl eine wirtschaftliche und sprachliche, zwischen
“reichen” industriezentren und armen (z.b. kohleleichen) gebieten,
russischbleibenden und ukrainischorientierten. wenn es den einen
schlechter geht als den anderen, gibt es immer zoff. zu allem übel
sind die “nationalitäten” in dem gebiet reichlich wild gestreut und
unscharf, ebenso die grenzen. wer ärger will, findet dort immer
fruchtbaren (!) boden.
> Dies macht jedoch nicht den scharfen Antagonismus
> zwischen dem Juszczenko- und dem Janukowicz-Lager aus.
sicher nicht. politiker _instrumentieren_ strömungen für ihre eigenen
kungel-klubs. das ist zwar nicht neu, aber dort besonders
grobschlächtig…
> In Gesprächen
> mit Menschen in Galizien, also der westlichsten Ukraine, wurde mir
> immer wieder versichert, dass man zwar eine Öffnung nach Westen
> begrüsst (und vor allem die Beseitigung der schikanösen deutschen
> Visa-Bestimmungen wünscht),
hehe. heheheheheheheh! klar wollen sie das ;-) also, sie wollen vor allem eines: abgreifen, was abzugreifen geht,
und soviel behalten wie möglich. wer könnte es ihnen übelnehmen! ;) > die Ukraine aber auch weiterhin in der
> Partnerschaft mit Russland sehen möchte.
ich glaube, die frage stellt sich in realität überhaupt nicht. macht
aber riesen furore, daß der blätterwald kotzt!
> Und tatsächlich sind es wohl
> die ausländischen Interesssen, die den Konflikt in der Ukraine so
> aufgeladen haben.
ich denke, die strikte trennung zwischen inländischen und
ausländischen interessen ist schon ein fehler. denn das führt zu
absurden logischen konstruktionen, aus denen dann krampfhafte
ideologie-pattern wachsen. und niemand kommt einfach so von außen,
wenn er nicht eingeladen ist. und selbst eingeladene können jederzeit
wieder ausgeladen werden. sich aus angst vor russland politisch für
andere einspannen zu lassen, ist ebenso dumm, wie andersrum.
> Vor allem die Nato möchte die Ukraine nicht nur als
> Transitraum zu den kaspischen Ölquellen sondern auch als
> geostrategisches Bollwerk gegenüber Russsland instrumentalisieren.
und wie soll das aussehen? von ein paar raketenschirmchen läßt sich
russland nicht beeindrucken (s. neulicher raketentest), und daß aus
der ukraine gegen russland gekämpft würde, ist sehr sehr sehr
unwahrscheinlich.
> So gilt für die Ukraine, was für viele andere Länder gilt: Die Menschen
> würden schon gut und friedlich miteinander auskommen, wenn die
> Reichen und Mächtigen sie nur liessen.
komischerweise *lassen* sie diese aber gewähren und folgen mit
erhobenen fäusten ihren agitationsmärchen. das ist das einzige, was
schon genauso gut funktioniert wie “bei uns”. die reichen sind reich,
weil wir ihnen das geld schenken, und angst vor ihnen haben, und
mächtig, weil wir angst vor ihnen haben und ihnen vorher alles geld
geschenkt haben. und das schlimmste ist, den status quo zu
verteidigen, egal wie schlimm der ist. es könnt’ ja noch schlimmer
kommen!

19. Juli 2008

Klimamanlage - Das große Spiel

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 16:02

href=”http://www.comicblog.de/2008/07/19/world-war-hulk-1/”>spielst selbstregulierend?
Die Klimaanlage in meinem neuen Auto ist selbstregulierend.
Wenn es zu heiß wird, kühlt sie; wenn es zu kalt wird heizt sie um in
einem mir angenehmen temperaturbereich zu bleiben.
Wo bitte, glaubt Ihr denn einen solchen mechanismus beim kapitalismus
zu erkennen? Selbstregulierung heißt ein automatisches Regeln zum
Einhalten von Soll-Werten.
Bei href=”http://amaze-festival.de/2008/07/13/resident-evil/”>spiel
Börse: Irgendein Idiot fälscht Bilanzen und es gehen sofort
alle kurse in die Tiefe, ob berechtigt oder unberechtigt. Das ist
eben Börsenpsychologie und eben leider das Gegenteil eines
selbsregulierenden Systems; nämlich eine Selbstverstärkung. Im Falle
eines Börsen-Hypes ist alles umgekehrt. Nun mag man einwenden,daß
dann ja unterm Strich wieder alles ok ist und das Mittel aus Höhen
und Tiefen ausgeglichen ist.
Die Leidtragenden solcher Entwicklungen sind allerdings die
beschäftigten der betroffenen Firmen sowie die kleinanleger an den
börsen. da wird im großen Stile Kapital vernichtet(man könnte auch
sagen, umgeschichtet, und zwar wie so oft von unten nach oben)
Ein System, welches permanent auf wachstum angewiesen ist, ist nicht
selbstregulierend. Wenn meine Klimaanlage auf Erhöhung sowie auf
Erniedrigung der Temperatur mit heizen reagiert, werde ich bald den
Hitzetod in meinem Auto sterben(oder vorher anhalten und
aussteigen;).
Genauso wird es dem Kapitalistischen System gehen.
venceremos.

0.981 sekunden     css