Spiel-dich-schön

29. Juni 2008

Entgleisung - Spiel mit Opfern

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 04:04

>spiel > Du meinst: Daß sie vertrieben wurden, wie die Albaner im Kosovo?
> Nein. (Und das mit “den Albanern im Kosovo” ist auch nicht wirklich
> so einfach.) Die Juden haben das Land von den Landbesitzern gekauft,
> die ihre Vasallen dann “entlassen” haben. Eine andere Möglichkeit,
> das Land zu erwerben, bestand nicht. Die Vertreibungen sind nicht den
> Juden anzulasten.
Die Siedler in Amerika haben das Land auch oft von korrumpierten
Haeuptlingen und Regierungen gekauft. Dass die Indianer vertrieben
wurden, ist also nicht den Weissen anzulasten.
Das ist rassistisch-kolonialistische Denke. In der Tat war es
so, dass schon vor dem 1. Weltkrieg, und verschaerft unter dem
britischen “Treuhandgebiet” Palaestina Land von absenten
osmanischen Grossgrundbesitzern gekauft wurde, deren Besitz-
ansprueche oft windig waren und vor allem deshalb akzeptiert
wurden, weil diese Typen verkaufswillig waren.
Die Vertreibungder Felahin, der arabischen Kleinbauern, die
meist schon seit vielen Generationen dort lebten, wurde dann
von den oertlichen Behoerden, das heisst, erst der osmanischen
Polizei, dann der britischen Kolonialmacht, vorgenommen.
Die Presse der zwanziger Jahren, auch und gerade die juedische
in Europa, hat darueber uebrigens ausfuehrlich berichtet. Auch
sozialistische und andere linke zionistische Stroemungen und
Gruppen in Palaestina, die sich um einen sozialen und politischen
Schulterschluss mit den arabischen Untertanen des britischen
Kolonialismus bemuehten, haben diese Praktiken, die zu Spannungen
und Unruhen fuehrten, ausfuehrlich dargestellt und leidenschaftlich
kritisiert.
Was Du betreibst, ist Geschichtsfaelschung.
..
> > > sondern sie wurden damit aus einer brutalen
> > > Feudalknechtschaft mittelalterlichen Charakters befreit.
Das ist Geschwaetz. Von Feudalismus kann man nicht einmal im
osmanischen Reich sprechen. Feudalismus gab es im europaeischen
Mittelalter. Und seit 1916 kontrollierten die britischen
Kolonialherrscher das Land. Sicher waren die Lebensbedingungen
der Landbevoelkerung vormodern und recht hart. Die “Befreiung”
sah aber so aus, dass die Menschen ihre Haeuser und ihre Arbeit
verloren. Wer sich wehrte, wurde auch noch von seiner Freiheit
oder seinem Leben befreit. Undankbare Leute, dass sie das nicht
toll fanden.
..
> Ja. Vgl. dazu, zum anfangs genannten Punkt und zu weiteren vielleicht
> mal http://www.hirhome.com/israel/pal_mov3.htm - eine Quelle, die
> ihren historischen Abriss der Gründung Israels unter anderem anhand
> des Werks eines dezidierten Antizionisten verifiziert.
Verifiziert ist ein starkes Wort, und hier umso mehr fehl am Platze.
Da wird sich wortreich um die Tatsache herumgewunden, dass die
zionistische Besiedelung grosse Zahlen arabischer Paechter und
Kleinbauern besitz-, arbeits- und heimatlos machte, in Zusammen-
wirken von lokalen und absenten Oberschichten und Profiteuren
und Machthabern mit den kaufkraeftigen Siedlern, die sich in
dieser Zeit nicht mit Vertreibungen die Finger schmutzig machten.
Uebrigens wird das Geschichtswerk von Weinstock da in einer
Weise “kreativ zitiert”, die in einem historischen Seminar
wohl zur Zurueckweisung einer solchen Arbeit fuehren wuerde.
..
> > > Araber in der Umgebung, v.a. dem heutigen Restpalästina, niederließen
> > > um von dem neuen Wohlstand zu profitieren.
Auch da ist wieder viel Geschichtsklitterung. Zwischen 1900 und
1940 haben alle Staedte im Nahen Osten und generell im Mittel-
meerraum ein starkes Wachstum ueberwiegend durch Landflucht
erlebt. Die Bevoelkerungsentwicklung im britischen “Mandatsgebiet”
unterschied sich da in keiner Weise uebermaessig. Gewiss hat
groessere Kaufkraft der europaeischen Einwanderer besonders
in den Staedten auch Arbeitskraefte angezogen. Daraus ein
besonderes Verdienst der Siedler oder gar einen Anspruch
auf Vertreibung der einheimischen Menschen abzuleiten, ist
aber absurd.
Und auch die Propaganda mit “aus einer Wueste ein bluehendes
Land” ist mit Vorsicht zu geniessen. Grosse Teile der hoch
wasserintensiven, mechanisierten und chemisierten israelischen
Landwirtschaft sind alles andere als nachhaltig. In aehnlicher
Weise haben im uebrigen alle kolonialen Rassisten ihre Vorrechte
gegenueber “den Wilden” abzuleiten versucht.
Als Fazit: die Menschen, wie immer sie dahin gekommen sind,
und egal ob Israelis oder Palaestinenser, Juden, Christen
oder Moslems, leben da, und muessen miteinander zurechtkommen.
Weder Fingerzeigen noch rassistisch-koloniale Ueberheblichkeit
sind da von Nutzen, so wenig wie islamistischer Fanatismus.
a^2

28. Juni 2008

Feudalherrschaft - Spiel mit Opfern

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 17:03

spiel.. Die Juden haben das Land von den Landbesitzern gekauft,
> > die ihre Vasallen dann “entlassen” haben. Eine andere Möglichkeit,
> > das Land zu erwerben, bestand nicht. Die Vertreibungen sind nicht den
> > Juden anzulasten.
> …
> Das ist rassistisch-kolonialistische Denke.
Das ist nicht nachvollziehbar, aber ein starker Vorwurf.
Die “kolonialistische Denke” bzw. der Feudalismus (der als Begriff
durchaus auch für nicht-euröpäische Länder zutreffend ist) der
Gutsherren verfügte über die Besitzungen. Diese darfst du ja
anprangern, nicht aber die Käufer oder diejenigen, die diesen Kauf
rechtmässig finden…
> …. von absenten
> osmanischen Grossgrundbesitzern gekauft wurde, deren Besitz-
> ansprueche oft windig waren und vor allem deshalb akzeptiert
> wurden, weil diese Typen verkaufswillig waren.
Soll das die Gültigkeit des Kaufes in Frage stellen?
> Die Vertreibungder Felahin, der arabischen Kleinbauern, die
> meist schon seit vielen Generationen dort lebten, wurde dann
> von den oertlichen Behoerden, das heisst, erst der osmanischen
> Polizei, dann der britischen Kolonialmacht, vorgenommen.
Das waren doch eine Art von Leibeigenen, diese “arabischen
Kleinbauern”. Mit denen konnten die Feudalherr wohl weitgehend
machen, was sie wollten. Dass sich die Behörden zu Handlangern der
letzteren machten, ist doch wohl logisch. Das “Vertreibung” zu nennen
ist irreführend, ebenso wie dein Begriff “Kleinbauer”, weil er
Autonomie impliziert. Dies ist hier keineswegs der Fall gewesen.
Noch nie was über das Osmanische Reich gehört? Vorsicht übrigens - da
war jede Menge Geschichtsschönung seitens der Briten am Werk…
(Kolonial- und Feudalherren unter sich)
> Die Presse der zwanziger Jahren, auch und gerade die juedische
> in Europa, hat darueber uebrigens ausfuehrlich berichtet. Auch
> sozialistische und andere linke zionistische Stroemungen und
> Gruppen in Palaestina, die sich um einen sozialen und politischen
> Schulterschluss mit den arabischen Untertanen des britischen
> Kolonialismus bemuehten, haben diese Praktiken, die zu Spannungen
> und Unruhen fuehrten, ausfuehrlich dargestellt und leidenschaftlich
> kritisiert.
Inwieweit aber stützt dies deine obige Sicht der Dinge?
> Was Du betreibst, ist Geschichtsfaelschung.
Da habe ich so das Gefühl, dass das eine masslose Uebertreibung d.d.
gegenüber ist.
> …. Von Feudalismus kann man nicht einmal im
> osmanischen Reich sprechen. Feudalismus gab es im europaeischen
> Mittelalter. Und seit 1916 kontrollierten die britischen
> Kolonialherrscher das Land. Sicher waren die Lebensbedingungen
> der Landbevoelkerung vormodern und recht hart.
s.o. Wie würdest du das denn nennen?
Und übrigens: ist dir der Begriff “Dhimmitum” klar und was damals
unter “vormodernem” Minderheitenschutz lief?
> Die “Befreiung”
> sah aber so aus, dass die Menschen ihre Haeuser und ihre Arbeit
> verloren. Wer sich wehrte, wurde auch noch von seiner Freiheit
> oder seinem Leben befreit. Undankbare Leute, dass sie das nicht
> toll fanden.
“Arbeit” im “vormodernem Sinn” war schlicht und ergreifend Sklaverei.
Ich vermute mal, du beschreibst Revolten, die blutig von den
Feudalherren samt der Kolonialverwaltung niedergeschlagen wurden.
> ….. dass die
> zionistische Besiedelung grosse Zahlen arabischer Paechter und
> Kleinbauern besitz-, arbeits- und heimatlos machte, in Zusammen-
> wirken von lokalen und absenten Oberschichten und Profiteuren
> und Machthabern mit den kaufkraeftigen Siedlern, die sich in
> dieser Zeit nicht mit Vertreibungen die Finger schmutzig machten.
Den letzteren kannst du das nicht anlasten. Sie auch nicht moralisch
in die Pflicht nehmen, wie ich meine.
> Uebrigens wird das Geschichtswerk von Weinstock da in einer
> Weise “kreativ zitiert”, die in einem historischen Seminar
> wohl zur Zurueckweisung einer solchen Arbeit fuehren wuerde.
Wenn es aber die wesentlichen Punkte sind….?
Wenn du recht hast, müsste die Kritik “vorbeigehen” und die
wesentlichen Punkte müssten dann die Interpretation von G-W in ein
fahles Licht tauchen.
> …
> Und auch die Propaganda mit “aus einer Wueste ein bluehendes
> Land” ist mit Vorsicht zu geniessen. Grosse Teile der hoch
> wasserintensiven, mechanisierten und chemisierten israelischen
> Landwirtschaft sind alles andere als nachhaltig. In aehnlicher
> Weise haben im uebrigen alle kolonialen Rassisten ihre Vorrechte
> gegenueber “den Wilden” abzuleiten versucht.
In Israel wird/ist doch kein landwirtschaftlicher Raubbau betrieben
(worden)?
Versteppungen und Verwüstungen müssten doch hier besonders schnell
gehen und trotzdem scheint dies da unten kein Problem zu sein… Nie
von gehört.
Uebrigens ist auch folgender Artikel von G-W zu Weinstock lesenswert:
http://www.hirhome.com/israel/about_face.htm

25. Juni 2008

Unrecht - Spiel mit Opfern

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 08:04

spielschichte verwandelt jedes Unrecht ( so es eines war ) in Recht!
> “Normative Kraft des Faktischen!
Nein, zum obersten Prinzip lisse dieses sich keinesfalls erheben.
Unrecht bleibt prinzipiell Unrecht. Vor allem die *Schwere* eines
Unrechts ist hier aber zu berücksichtigen und daraus ergibt sich
Unrecht, das auch einer “normativen Kraft des Faktischen” weichen
kann.
> Egal ob “gekauft” oder rabiat nachgeholfen wurde, 1948 wurde ein
> Status erreicht der bis 1967 anhielt.
Jedes subjektiv erlittene Unrecht kann nicht der Mass der Dinge sein.
Und der Revisionismus, die Existenz Israels anzweifelnd, hängt sich
an einer Unzahl von vor allem eingebildetem Unrecht, aber auch an
masslos überhöhtem Unrecht, auf.
Die Forderungen, die daraus erwachsen sind selbst in hohem Masse
ungerecht und Unrecht.
Daher werde sie - in geradezu “angemessener Weise” - auch von den
fanatischsten, menschenverachtensten Organisationen und Menschen
erhoben.
> Zeit genügend sich mit der
> Niederlage zu arrangieren und stat von Umkehrung in Lagern träumend
> die Zukunft aufzubauen.
All die Zeit wurde als Zukunft leidiglich ein fanatischer Plan für
ein “Palästina” geschaffen, der aber nichts weiter als ein
Feigenblatt für einen totalen Angriff ist.
> Die arbischen “Brüder” verweigerte aber staatliche Gleichberechtigung
> sondern konservierten den Lagerstaus!
Sie hätten die Flüchtlinge aufnehmen können. Aber man entschloss
sich, eine Speerspitze gegen Israel heranzuziehen. Der Westen hat da
bedingungslos mitgemacht - und schlimmer noch - er hat den Prozess
massgeblich vorangetrieben und im Wesentlichen gestaltet.
Diese Akteure sind für das Schicksal der “Palästinenser”
verantwortlich zu machen.

24. Juni 2008

Korrektur - Spiel mit Opfern

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 15:06

spiel > Die Gründung des Staates
> > hat für die Menschen, die damals das heutige Israel bewohnten, nicht
> > bloß bedeutet, dass sie möglicherweise gegen ihren Willen umziehen
> > mussten, sondern sie wurden damit aus einer brutalen
> > Feudalknechtschaft mittelalterlichen Charakters befreit.
>
> bin etwas überrascht.
> nicht über den euphemismus, “möglicherweise gegen seinen willen
> umziehen” zu müssen.
Das war ungeschickt formuliert…
> sondern darüber, daß ich gezwungen bin, meine auf jahrelangen
> leseproben beruhende einschätzung des autors korrigieren zu müssen.
Hm. Inwiefern? Weil ich versuche, auf der Basis dessen, was ich zum
Nahost-Thema denke sagen zu können, zumindest hin und wieder gegen
den m.E. unerträglichen, ahistorischen und antihumanitären Mainstream
antiisraelischer Hetze in diesen Foren, die zudem zur massiven
Verharmlosung des islamistischen Faschismus tendiert, einen
Kontrapunkt zu setzen?
(Zum diskutierten Punkt: was auch immer vom Herrn Gil-White in
anderer Hinsicht zu halten sein mag, seine Ausführungen zum
Nahost-Thema scheinen mir recht plausibel zu sein, hierzu passend
etwa http://www.hirhome.com/israel/pal_mov3.htm)
Gruß,
d. d.

23. Juni 2008

zusammengeklaut - Spiel mit Opfern

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 11:06

spiel > Danach hat
> > Israel mit viel Unterstützung den Streifen Wüstenland zu einer
> > blühenden Region gemacht, …
>
> .. die üble Lüge mit dem “Streifen Wüstenland” erfunden?
> Palästina war genausowenig oder genausoviel Wüste wie heute.
> Die mit viel Unterstützung in Form von US-Dollars und D-Mark und
> überdies mit massivem Wasserdiebstahl neugewonnenen Agrarflächen
> entsprechen ziemlich genau den inzwischen zubetonierten Flächen plus
> dem für grosszügige Siedlungen zerstörten palästinensischen
> Agrarland.
> Ausserdem kann man mit entsprechendem Aufwand, wenn Geld eh kaum eine
> Rolle spielt, natürlich auch Ananas in Alaska züchten oder sinnlose
> Rinderzucht in klimatisierten Stallungen in Saudiarabien betreiben.
jaja. Einfach alles zusammengeklaut. Oder was willst du hier zum
Ausdruck bringen?

Geschmacklos. - Spiel mit Opfern

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 09:05

spielnst müsste man ja vielleicht zu der Auffassung
> gelangen, dass die israelische Armee im Hinblick auf die Vermeidung
> ziviler Opfer sogar vorsichtiger und erfolgreicher vorgeht als
> andere, trotz des Guerillacharakters des Gegners,
Das ist einfach nicht mehr feierlich, was du hier veranstaltest. Die
israelische Armee bombardiert VORSÄTZLICH UN-Posten,
Flüchtlingskonvois, Hilfstransporte und Wohnhäuser!!! Und jetzt nenne
DU das nochmal “vorsichtig” und “Vermeidung ziviler Opfer”!
Ich erinnere nur an das Massaker von Kana vor 10 Jahren, als israel
wohlwissentlich einen UN-Stützpunkt bombardierte, in den sich
hunderte Menschen geflüchtet hatten und wobei über 100 von ihnen
starben!
Angesichts
der langen Liste an Vorfällen über beinahe 6 Jahrzehnte
hinweg, bei denen Israel der Welt immer wieder unter Beweis gestellt
hat, dass ihnen arabische Zivilisten sonstwo vorbei gehen, solltest
du endlich damit aufhören, Verachtung und gesundes Misstrauen
diesbezüglich als “antiisraelische Hetze” abzutun.

ein pseudonym - Spiel mit Opfern

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 01:03

derdwarsloeper.de/2008/02/29/spiel-nicht-mit-den-schmuddelkindern/”>spielch unser fleißiger Leserbriefschreiber, der Dr. Herzallah, dessen
> Namen nur leider nicht in den Telefonbüchern zu finden ist, wird von
> einer der verlinkten Quellen auch wieder zitiert…der Mann wird ja
> ein richtiger Medienstar!
>
> Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

22. Juni 2008

Artillerieraketen - Spiel mit Opfern

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 21:03

spieln nun also, drittens, auch nach mehreren Wochen des ungleichen
> Krieges noch immer täglich bis zu 200 Raketen nach Israel gefeuert
> werden kann das doch nur heissen: Sehr viele Abschuss-Systeme sind
> noch intakt!
Zum Abschuss der s.g. Katjuschas (kleine, ungelenkte
Boden-Boden-Artillerieraketen) braucht es keine speziellen
Abschuß-Systeme. Die können quasi wie von einem Grantwerfer
abgeschossen werden.
Das heißt in der Praxis: Aufstellen, abschießen, einpacken und weg.
Das sieht man auch “sehr schön” in diversen Propaganda Videos.
Wenn wir hier von Raketen sprechen, denkt man immer an diese großen
Zigarren die auf Lastwagen oder Panzer montiert sind. Die
Selbstbau-Artillerieraketen der Hisbollah sind eigentlich technisch
nichts anderes als Granaten mit einem Triebwerk (ohne Steuerung). Die
können in jedem Auto/Taxi/Eselkarren transportiert werden um dann von
einem beliebigen Ort (Vorgarten, Wiese, Autobahn, Wüste) abgeschossen
zu werden. Sofort nach dem Abschuß sind die Abschießenden samt dem
primitiven Werfer wieder per Auto/Taxi/Eselkarren verschwunden. Genau
das macht es Israel so schwer den Raketenbeschuß zu unterbinden. Es
bietet sich einfach kein Ziel das lange genug da ist um bekämpft zu
können.

Re: Anti-Spiel - US-Spielemesse E3 vor dem Aus

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 09:03

spiele Sims sind weder eine gute Simulation, noch ein Spiel.
Aha. Wie willst Du das beweisen?
>
> Die Sims gehören eher in die Kategorie “Anti-Spiel”.
> Und warum sollte ich das spielen wollen? Eine Quasi-Simulation des
> ‘realen’ Lebens, die noch schlechter ist, als die Realität?
Du vielleicht nicht. Aber zum Beispiel Jugendliche, die mal
ausprobieren wollen, wie es ist, erwachsen zu sein.
Oder Leute, die sich gerne eine virtuelle Wohnung einrichten wollen.
Mich selbst hat es ca. 14 Tage beschäftigt, dann wurde es langweilig.
Bei vielen anderen “richtigen” Spielen war das schon viel eher der
Fall. Grand Theft Auto: Vice City zum Beispiel. Das habe ich
vielleicht insgesamt 7 Tage gespielt, danach wurde es mir zu schwer
und die Motivation nahm auch ab.
Ich habe mal irgendwo gelesen, daß die Sims weit mehr von
Mädchen/Frauen gekauft werden, als das bei anderen Spielen der Fall
ist.
Da kann sich mancher Hersteller mal ne Scheibe abschneiden.
Ansonsten mag ich den Sportskram von EA auch nicht (auf den Konsolen
ist das ja ganz schlimm). Battlefield empfand ich auch als ne
Verarsche.

Polizeistaat - Das Spiel mit dem Recht

Abgelegt unter: Allgemein — admin @ 03:02

spielh weiß auch nicht, was Daniel Unruh daheim alles in seinem Keller
> hat… warum sollten es nicht chemische oder biologische Kampfstoffe
> sein - man kann ja nicht ausschließen, daß es vielleicht auch Anthrax
> oder Pockenviren sind…
Im Gegensatz zu Saddam Hussein habe ich bislang nicht mehrere Kriege
angezettelt und Giftgas eingesetzt. Es gibt also noch nicht einmal
einen plausiblen Anfangsverdacht - dieses “Argument” ist also nichts
als billige Polemik.
> Außerdem, wer sagt mir, daß Du nicht ein Internationaler Terrorist
> bist… ausschließen kann ich es zumindest nicht.
Da ich ein produktives und gut integriertes Mitglied der Gesellschaft
bin, besteht noch nicht einmal ein Anfangsverdacht.
Wer ein gesetzestreuer Bürger ist, hat nichts zu befürchten.
> Aber der Telefon/Netzwerkanschluß von dem Du postest, ist ja schnell
> gefunden und dann werden Dir unsere Sicherheitskräfte schon zeigen
> wo’s lang geht, am Besten, ich denunzier Dich schon mal bei der
> Polizei, man kann ja nie wissen, ob Du nicht unserer Gemeinschaft
> Schaden zufügen willst…
>
> Würden Dir solche Einstellungen Deiner Mitmenschen Dir gegenüber
> gefallen?
Diese Frage ist belanglos - es ist davon auszugehen, daß es auch
einem Terroristen nicht gefällt, wenn er verfolgt wird. Auch Saddam
Hussein wird jetzt sicher unruhig schlafen.
Besonders merkwürdig finde ich aber die implizierte Argumentation,
daß ich als Bürger dieses Landes der Willkür eines Polizeistaates
ausgesetzt sein würde, falls die Amerikaner den Massenmörder und
Kriegsverbrecher Saddam Hussein stürzen.
Das ist ein wirklich bemerkenswerter gedanklicher Sprung.

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