> > Tatsächlich ist nämlich die ganze Sch****…
> uswusf
> Hast Du denn eine Alternative für die Scheiße???
Selbstverständlich.
Hier findest Näheres:
http://www.gegenstandpunkt.com/gspwerb.html
Wenn du an vernünftigen Erklärungen interessiert bist, kannst du dir
z.B. ein paar Artikel aus der letzten Ausgabe reinziehen:
http://www.gegenstandpunkt.com/gs/02/4/inh024.htm
Wenn dir das zu anstrengend ist, darfst du auch gerne deine
persönliche Weltanschauung weiter pflegen.
Zwingen kann ich dich, im Gegensatz zum Staat, zu nichts und das
Denken überlasse ich dir auch selbst
> Ich bin der festen
> Überzeugung, daß wir damit leben müssen. Mit allen Fehlern. Und
> Rückkehr zu einen Fundamentalismus, welchem auch immer, ist keine
> Alternative… Man muß ja nicht gleich jedem selbsternannten
> Republikaner, Demokraten, Humanisten etc. treudoof folgen.
Das macht den Unterschied zwischen uns aus:
Du hast dich fest entschlossen, das bestehende System bedingungslos
zu akzeptieren und richtest daran deine Wertmassstäbe aus.
In die sortierst du dann alle Geschehnisse passend ein.
Was nich passt, wird passend gemacht.
> > Noch mal zur anderen Seite:
> > Auch wenn sie durch die Bank niedergebrüllt wird, hat sie doch
> > meistens die Sichtweise zu bieten, die näher an den tatsächlich
> > gültigen staatlichen Kalkulationen und Zwecken liegt. Und das ist das
> > Traurige.
>
> Am deutlichsten sagt die andere Seite aber: Wenn das nicht das Böse
> an sich ist, dann weiß ich auch nicht mehr … ist das näher an der
> Realität?
Mit dieser Aussage spielte ich beispielsweise auf den Tenor von
vielen postings von EoA und Co. an, der D ja sinngemäß nahe legt, es
ähnlich wie GB zu halten und den Amis in den Arsch zu kriechen um
wenigstens noch mitreden zu können.
Schröder dagegen meint, deutschen Interessen mit Widerstand besser zu
dienen.
Das sind Rechnung der Art, wie imperialistische Staaten sie
tatsächlich anstellen und daher realitätsnah.
> > Du stellst die beliebte Frage nach den Ursachen von Terrorismus.
> > Ich hätte da einen guten (und m.E. einzigen) Grund für dich:
> > ordinären Nationalismus.
>
> Damit machst Du es Dir zu einfach. Ich mach es mir mal ein ganz klein
> wenig einfach: Terroristen geht es um Aufmerksamkeit, und damit um
> Macht. Wenn Du nicht bereit bist, Nation, Staat einfach mit Macht,
> das Sagen haben, gleichzusetzen hast Du mit Deiner Argumentation ein
> Problem.
Die Figuren, die die mächtigsten Staaten der Erde lenken, leiten ihre
Macht nicht aus ihren jeweiligen großartigen Persönlichkeiten ab,
sondern von der Durchschlagskraft ihrer nationalen Waffen und ihres
Geldes.
Diese Durchschlagskraft gilt es auf Kosten der anderen zu vermehren.
Welche Art von Macht soll den bitteschön “Aufmerksamkeit” verleihen??
Meinst du die Kerle wären damit schon zufrieden das wir hier über sie
diskutieren? Lustige Vorstellung.
> > So wie zur Zeit z.B. unsere Friedensbewegten. In dem
> > Landplage-Artikel dazu geht es eben darum, dass sich die Kerle,
> > welche liebenswürdigen Gründe sie auch immer im Einzelfall haben
> > mögen, hier schlicht für deutsches Großmachtstreben
> > instrumentalisieren lassen.
>
> Yo, klar. Schröder hat nicht mal sein eigenes Kabinett im Griff …
> Selbst wenn relevante Personen nach einer deutschen Großmacht
> streben, wird dieses Streben nicht von erfolg gekrönt sein. Fischer
> mag sich viele Freunde schaffen und deutschen Interessen nutzen. Eine
> Machtbasis schafft er nicht. Wenn er es schafft, eine Allianz zu
> zimmern, dann wird diese nur durch gemeinsame Interessen
> zusammengehalten. Und diese gemeinsamen Interessen sind dünn gesäht.
> Auch Österreich war zu Metternichs Zeiten alles andere als eine
> ernstzunehmende Großmacht. Und Fischers Allianzen sind noch
> instabiler als die kuk Monarchie…
Du solltest fehlende Mittel nicht mit fehlendem Willen vergleichen.
Eine deutsche Regierung will prinzipiell das Gleiche wie eine
amerikanische, nur hat letztere eben genügend Potential um nach
Belieben staatsnützliche Kriege führen zu können, erstere nicht. Das
mach schon den ganzen Unterschied aus und ist keine Frage von Kultur,
Vernunft oder sonstigen sachfremden Erwägungen.
> > Gerne, verlegen wir sie aber in einen dann aktuellen
> > “Kriegeschauplatz”
>
> Wie war das noch mal mit der Aufmerksamkeit. Ein Staat ohne
> ausgeprägtes Sendungsbewußtsein macht mir keine Angst…
>
> Tom
Das “Sendungsbewusstsein” kannst du dir getrost zu jedem Staat
dazudenken, es liegt wie gesagt, an den Mitteln, ob es dann auch
praktisch zu Zuge kommt.
Exxos